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WSG-Damen tanken Selbstbewusstsein fürs Spitzenspiel
Durch den höchsten Auswärtssieg der Saison haben die Korbjägerinnen der WSG 81 Königs Wusterhausen ihre Spitzenposition in der 2.Regionalliga gefestigt. Im Brandenburg-Derby setzten die Red Dragons sich deutlich mit 81:38 (35:15) beim SSV Lok Bernau durch. In der Tabelle konnte man damit zugleich den zweiten Platz zurückerobern, da die Berlin Baskets II als bisheriger Zweiter im Spitzenspiel dem weiterhin ungeschlagenen Tabellenführer aus Rostock mit 60:64 unterlegen waren.
Die Red Dragons-Ladies starteten bei ihrem zweiten Spiel unter der neuen Trainerin Denise Ney äußerst fokussiert. Den 12:2 Lauf bis zur fünften Spielminute, zu dem Vanessa Höhne allein zehn Punkte beisteurte und hierbei unter den Körben dominierte, konnten die Barnimerinnen allerdings noch kontern. Durch großen Kampf verkürzte Bernau bis zur 12.Minute wieder auf 13:16, so dass sich Coach Ney zu einer Auszeit gezwungen sah. Fehler in der Defensive wurden angesprochen und die folgende taktische Umstellung brachte auch umgehend die gewünschten Ergebnisse. Die Gastgeberinnen fanden fast kein probates Mittel mehr sich gegen die sicher stehende Red Dragons-Verteidigung durchzusetzen. Angeführt von der sicher aufspielenden Playmakerin Anke Blume legten die Königs Wusterhausenerinnen bis zum Halbzeitsignal einen 19:2 Lauf aufs Parkett.
Doch statt sich auf dem 20-Punkte-Polster auszuruhen, agierte das Team auch nach dem Seitenwechsel weiterhin sehr zielstrebig und taktisch gereift. Während die Bernauer Verteidigung sich nun auf Vanessa Höhne konzentrierte (beste Werferin der 1.Halbzeit mit 16 Punkten), war mehr Platz für andere Spielerinnen da. Vor allem Jana Thiedke konnte dies nutzen und wurde zudem offensiv sehr gut in Szene gesetzt. Da auch die Reboundarbeit sehr gut funktionierte, wuchs der Vorsprung kontinuierlich an über die Stationen 56:26 (30.Minute), 68:33 (35.Minute) bis zum 81:38 Endstand an, den Anke Blume nach einem Ballgewinn letztlich per Korbleger herstellen konnte. Denise Ney war nach dem Spiel auch entsprechend zufrieden: „Alle Spielerinnen haben heute sehr gut gespielt und wir haben als Team funktioniert. Der Sieg geht dann auch in dieser Höhe voll und ganz in Ordnung. Dies sollte uns das entsprechende Selbstvertrauen für das Spitzenspiel am Sonnabend zu Hause gegen den ärgsten Verfolger aus Halle geben.“, blickt die Trainerin schon voraus. Beste Werferin war am Ende Jana Thiedke mit 22 Punkten. Vanessa Höhne (20), Anke Blume (15) und Gina Löbig (12) trafen ebenso zweistellig, wobei aber auch alle anderen Spielerinnen punkten konnten.
Red Dragons: Thiedke 22, Höhne 20, Blume 15, Löbig 12, Kosche 5, Kurtz 4, Halbleib 2, Scherler 1
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